Links der Woche(n)

Bin ewig nicht dazu gekommen, regelmäßig Link-Empfehlungen zu posten. Habe trotzdem ein paar Links zusammengeklaubt, die jetzt teilweise gut abgehangen, aber immer noch lesenswert sind.

  • Eva Thöne interviewt Shereen El Feki und Leila Ahmed für Spiegel online: „Mohammed war in gewisser Weise Feminist“.
  • Kattascha auf ihrem Blog: „Was du wissen solltest, bevor du AfD wählst“.
  • Und die AfD stellt sich auch noch mal in eigenen Worten vor.
  • Nora Amin in der taz: „Ein weiblicher Platz“.
  • Paul Mecherils Rede auf dem Neujahrsempfang des Bremer Senats (im Weser-Kurier).
  • Worin Jürgen Todenhöfer sich als deutscher Nahost-Experte in der Tradition von Karl May, Gerhard Conzelmann und Peter Scholl-Latour erweist (von Özlem Gezer).

Links der Woche

Die Initiative #ausnahmlos finde ich unterstützenswert, möchte aber dennoch zwei eher kritische Repliken darauf verlinken:

  • Nadia Shehadeh von der Mädchenmannschaft fragt nach: „Ist ein feministisches Consulting und/oder Coaching unserer Institutionen sozialer Kontrolle ein Teil der Lösung, wenn genau diese Institutionen oft auch Teil des Problems sind? Können wir mit guter Hoffnung an Apparate appellieren, die seit Jahrhunderten zur Standswahrung von Privilegien und Abhängigkeiten funktionieren? Was lehrt uns die Ethnisierung sozialer Missstände und die Befeuerung von Entsolidarisierungstendenzen?“
  • Die Amadeu-Antonio-Stiftung weist darauf hin, dass unter den Erstunterzeichnerinnen von #ausnahmslos prominente BDS-Unterstützerinnen sind: „Insbesondere seit der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus im südafrikanischen Durban im Jahr 2001 spielt der Antisemitismus in Teilen der weltweiten Antirassismus-Bewegung eine zunehmend große Rolle. Die an für sich sehr wichtige UN-Konferenz gegen Rassismus wandte sich fast alleinig gegen Israel. […] Bei der Konferenz kam es auch zu physischen Angriffe auf Jüdinnen und Juden, die teilweise verängstigt vorzeitig die Konferenz verließen.“ Die Stiftung fordert deshalb, die Verquickung von Antirassismus und Antisemitismus kritisch zu beleuchten – was die Antira-Bewegung am besten selbst tun sollte.